
Schon als Kind erlernte Zamas das Akkordeonspiel und brachte es früh zu meisterlichen Leistungen. Er entfernte sich schnell vom Klischee der volkstümlichen Quetschkommode hin zu anspruchsvoller Instrumentalmusik und war sogar Preisträger im Wettbewerb "Jugend musiziert" sowie Stipendiat der Stadt Kiel. Später wirkte er viele Jahre im größten Akkordeonorchesters der Region und im Landesorchester Schleswig-Holstein mit. Als Solist trat er bei zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen auf. Mit seinem Instrument sorgte er bei Musicals der Niederdeutschen Bühne Kiel für den richtigen Ton und begleitete auch Inszenierungen des Kieler Theaters musikalisch.
In den letzten Jahren hat sich Zamas intensiv der Musette-Musik gewidmet - der typisch französischen Akkordeonmusik, die auch heute noch in den Straßen von Paris oder bei Festen auf dem Land zu hören ist: Walzer und Polkas mit dem ursprünglichen Klang des Akkordeon-Tremolos oder Tangos in den Klangfarben eines südamerikanischen Bandoneons. Zamas spielt ohne Playblack allein mit seinem Instrument und erzeugt mit seiner virtuosen und gefühlvollen Interpretation schnell ein Flair von beschwingter Fröhlichkeit, so dass der Duft frischen Baguetts und heißen Milchkaffees förmlich zu spüren ist. Kompositionen der Altmeister französischer Musettemusik, z.B. Jo Privat, Medard Ferrero, Emile Carrara, Joseph Colombo oder Gus Viseur, bilden sein großes Repertoire, das sich gut als stilvolle und unaufdringliche Hintergrundmusik zu einem gepflegten Essen, einer Vernissage, einem Empfang oder ähnlichen Anlässen eignet.
Mit seinem anderthalbstündigen Soloprogramm "Tour de France", das er informativ und
humorvoll selbst moderiert, passt Zamas auch in das Programmangebot von
Kleinkunstbühnen aller Art. Eine Demo-CD können Sie zu Ihrer Informationen anfordern. Klicken Sie hier, um als Beispiel seine Eigenkomposition Monsieur P. zu hören.
